Made in Europe: fair produzierte Mode

Ich weiß, nicht jeder kann sich hochwertige, fair produzierte Kleidung leisten und ist auf günstig angewiesen aber dennoch verstehe nicht so richtig, wie man seinen Kindern nach wie vor noch Kleidung kaufen kann, in der Etiketten eingenäht sind, auf denen sowas steht wie „Made in Ultrabillig-Land XY“. Vor allem Modediscounter lassen ihre Waren in den ärmsten Ländern wie Indien und Bangladesch, Vietnam und Kambodscha billig produzieren. Wir wissen alle, die Arbeitsbedingungen, unter denen die Mitarbeiter Kleidung am Fließband herstellen, sind mehr als menschenunwürdig – oftmals lebensbedrohend.

Die Angestellten arbeiten nicht nur bis zu 16 Stunden am Tag für einen Hungerslohn, sondern werden giftigen Chemikalien ausgesetzt, die danach in der Kleidung enthalten sind! Nicht selten sterben Mitarbeiter an einer Silikose, auch Staublunge genannt. Die Berichte sind hinlänglich bekannt. Und das nur, damit wir uns und unsere Kinder günstig einkleiden können? Nein danke, da setze ich lieber auf weniger ist mehr und auf Mode, die in Europa hergestellt wird. Es gibt inzwischen inzwischen immer mehr Shops und auch Onlineshops wie z.B.  www.deerberg.de, die entsprechende Bio-Produkte mit einem Qualitätssiegel auszeichnen. Da kann man sich wenigstens sicherer wähnen, dass die Kleidung nicht in Kambodscha produziert wurde und hautverträglich ist, auch wenn man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Mode und Schuhe von Deerberg

Dafür bekomme ich dann aber auch hochwertige Mode geliefert – oder sogar Schuhe. Denn Deerberg besitzt auch ein umfangreiches Sortiment an Schuhen für Erwachsene und Kinder, die vorwiegend aus natürlichen Materialien hergestellt wurden. Da der Frühling vor der Tür steht, habe ich für meine Tochter nach neuen Schuhen Ausschau gehalten (und zugegriffen), die nicht nur gesundheitlich unbedenklich sind, sondern auch ihre Füße optimal unterstützen.

Denn, was ich nicht wusste, Fakt ist, dass viele Erwachsene unter Fußfehlstellungen(u.a. Hallux valgus) leiden, weil sie schon als Kinder die falschen Schuhe getragen haben. Das Schlimme daran ist, dass sich die Fußfehlstellung auf den gesamten Körper ausweiten und zu Beschwerden in den Knien und im Rücken, sogar im Schulter- und Nackenbereich führen kann. Meine Recherchen (tut mir leid, dass ich kurz vom eigentlichen Thema abweiche … muss aber sein) haben ergeben, dass rund zwei Drittel der Kinder in Deutschland zu kleine oder zu große Schuhe tragen.

Herrje! Wie kann das sein? Schließlich sind Eltern doch immer dabei, wenn sie ihren Kindern neue Schuhe kaufen. Das Problem sind tatsächlich die Kinder, die selbst nicht merken, wenn sie nicht die richtige Schuhgröße tragen. Das liegt vor allem daran, dass sich ihre Knochen noch im Wachstum befinden und dadurch sehr biegsam sind – dadurch empfinden die Kleinen keinen Schmerz, wenn ihre Schuhe zum Beispiel drücken. Deshalb stehen wir nicht nur in der Verantwortung, auf ökologisch einwandfreie Modelle zu achten, sondern auch auf die richtige Passform.

Mein Rat daher: Die Kinderfüsse immer richtig vermessen lassen beim Schuhkauf und sich am besten selbst eine Messschiene besorgen wenn man eher der Onlineshopper ist.

Und mein Tipp für den schmalen Geldbeutel: Mamikreisel oder Kleiderkreisel. Es gibt aber auch viele tolle Second Hand Shops in fast jeder Stadt mit einem hochwertigen Angebot – zum Teil sogar mit Designermarken. So findet was nun schon einmal produziert wurde wenigstens einen zweiten Nutzer.

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